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Neues zur Galeria Karstadt Kaufhof in Speyer

Gespräch zwischen CEO Miguel Müllenbach, MdB Johannes Steiniger und MdL Michael Wagner vereinbart

Speyer. Mit dem nachfolgenden Temporary hatten sich die CDU-Abgeordneten Michael Wagner und Johannes Steiniger Anfang November mit dem eindringlichen Appell, die Speyerer Filiale nicht zu schließen, an die Gallery Karstadt Kaufhof Konzernspitze in Essen gewandt.

Mit der Schließung würden viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz und Speyer einen sog. Ankermieter mit überdurchschnittlicher Anziehungskraft auf Kunden verlieren, so die beiden Abgeordneten. Mit dem Appell verbanden die beiden Politiker den Wunsch nach einem persönlichen Gespräch.

Diesem Wunsch entsprach jetzt die Konzernspitze mit der E mail, die Wagner und Steiniger gestern erreichte. Die beiden Abgeordneten werden das Gespräch am 29. December mit der Konzernspitze suchen.

Michael Wagner

Mitglied im Landtag Rheinland-Pfalz

Vorsitzender des Ausschusses für Kultur

Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr

Betreff: AW: Schreiben der Abgeordneten zur Filiale Speyer im Schutzschirmverfahren

Sehr geehrter Herr Steiniger,

sehr geehrter Herr Wagner,

vielen Dank für Ihr Gesprächsangebot, auf das Herr Müllenbach sehr gerne zurückkommen würde.

Die Herren Müllenbach und Thulfaut würden sich freuen, wenn Sie Zeit für eine gemeinsame Telefon- oder sehr gerne auch Video-Konferenz hätten.

Als möglichen Termin für einen Austausch kann ich Ihnen zB

Donnerstag, 29. December 10.00 Uhr

anbieten.

Von unserer Seite wird, neben Herrn Müllenbach, auch Herr Thulfaut (zuständig für Umbauprojekte in unserem Haus) an dem Gespräch teilnehmen.

Sollte der Termin nicht in Ihre Planung passen, können wir gerne telefonieren und gemeinsam nach einem passenden Zeitfenster schauen.

Viele Grüsse

Petra Eisenberg

Bureau Miguel Müllenbach
Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO)

Gallery Karstadt Kaufhof GmbH
Herrn Geschäftsführer
Michael Müllenbach
Theodor-Althoff-Str. 2
45133 Essen

Sehr geehrter Herr Müllenbach,

viele Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Neustadt-Speyer, den wir als Bundestags-bzw. Landtagsabgeordnete vertreten, insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GALERIA (Kaufhof) Speyer, sind derzeit aufgrund zahlreicher Medienberichte über das erneut gestartete Schutzschirmverfahren für die GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH verunsichert. Von Filialschließungen und Entlassungen in großem Umfang ist die Rede.

Bekannt ist, dass man sich im Dialog mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) einig geworden sei, dass zusätzliche zinstragende Fremdmittel Galeria finanziell zu sehr belasten und die Möglichkeit einschränken würden, den begonnenen, erfolgreichen Transformationsprozess „Galeria 2.0“ im unbedingt notwendigen Umfang beschleunigt fortsetzen zu können . Dauerhafte staatliche Darlehen könnten hier nicht die Lösung sein, sondern es bedarf eines klaren Schnitts hin zu wirtschaftlich tragfähigen Strukturen. Man habe sich deshalb gemeinschaftlich entschieden, sich im Rahmen eines neuen Schutzschirmverfahrens zu sanieren, so ist den Medien zu entnehmen.

Wir wenden uns mit dem eindringlichen Appell an Sie, die Speyerer Filiale nicht zu schließen. Mit der Schließung würden viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz und Speyer einen sog. Ankermieter mit überdurchschnittlicher Anziehungskraft auf Kunden verlieren. Zentral gelegen, gehört GALLERY (Kaufhof) seit Jahrzehnten zu Speyer und fungiert dabei als Magnetbetrieb. Speyer ist ohne GALLERY (Kaufhof) nicht denkbar. Im Einzugsbereich von 30 km gibt es nur einen weiteren Standort in Mannheim. Auch hat sich das Einkaufsverhalten der Kunden aus dem unmittelbar benachbarten Land Baden-Württemberg in den zurückliegenden Jahren geändert. Orientierte man sich früher beim Einkauf mehr in Richtung Heidelberg/Mannheim, so steuert man heute in der Regel Speyer an. Dies bezeugt auch eine IHK-Standort-Umfrage aus dem Jahr 2018. Dabei schneidet Speyer mit der Durchschnittsnote 2,4 neben Landau am besten ab. Besonders intestine werden Lage, Verkehrsanbindung und die „weichen“ Standortfaktoren mit den Prime-Noten bei Attraktivität der Innenstadt und Lebensqualität (je 1,8) beurteilt. Auch nach der neuesten Erhebung sind die Unternehmer aus Speyer von ihrem Standort ziemlich überzeugt. Beim Picture der Städte bewertet die aktuelle Standortumfrage der Industrie- und Handelskammer die Speyerer Außenwirkung mit der Notice 2,7 als intestine. Speyer schneidet damit weit besser ab als vergleichbare Städte im regionalen Umfeld.

Wir bitten Sie, diese Faktoren in Ihre Überlegungen zum Schutzschirmverfahren einfließen zu lassen und stehen Ihnen gerne jederzeit zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüsen

Michael WagnerMitglied des Landtags Rheinland-Pfalz
johannes steinigerMitglied des Deutschen Bundestages

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