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FSG will wieder Spaß haben

Bibles. Die Zielsetzung bei den Handballerinnen der FSG Biblis/Gernsheim ist vor der am Sonntag (14 Uhr, Pfaffenau-Halle) mit dem Heimspiel gegen die SKG Roßdorf beginnende Saison so einfach wie klar: Sie wollen mit Spaß Handball spielen. „Es ist tatsächlich so, dass das das vorrangige Ziel ist“, bestätigt der neue Coach Armin Schulz, der Tobias Führer ablöst. „Nach den letzten Jahren, in denen das Staff immer im Abstiegskampf steckte und vor allem Niederlagen kassierte, wollen wir jetzt in der Bezirksliga A wieder Erfolge feiern – und damit kommt dann auch der Spaß zurück“, so der 41-jährige Coach.

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Seit Mitte Juni bat der aus Hahn nahe Gernsheim kommende Coach seine neue Mannschaft zur Vorbereitung, „die auch intestine lief“, wie er findet. In drei Testspielen gegen höherklassige Gegner verkaufte sich die FSG teuer, „beim eigenen Fischerfestturnier haben wir dann aber als guter Gastgeber den Gästen den Vortritt gelassen“, umschreibt der Coach den letzten Platz mit einem Schmunzeln.

Der Kader der Spielgemeinschaft aus Bibles und Gernsheim hat sich gegenüber der vergangenen Bezirksoberliga-Abstiegssaison in vielen Teilen verändert. Routinierte Spielerinnen hörten auf oder stehen nur noch als Aushilfen zur Verfügung, junge Spielerinnen aus der eigenen Jugend rückten nach. Hinzu kommt mit der 29-jährigen Laura Schmitt auch ein Neuzugang von außerhalb. Sie spielte zuletzt beim TV Siedelsbrunn im Odenwald und ist inzwischen im Ried beheimatet. „Laura ist eine sehr intestine ausgebildete Spielerin, die uns weiterhilft“, hält Schulz große Stücke auf den überraschenden Neuzugang.

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Generell verfügt die FSG über „eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen“, so der Coach: „Insgesamt sind wir aber schon in einem Umbruch und müssen schauen, dass wir möglichst schnell in der neuen Liga mit der neuformierten Mannschaft.“ Fuß fassen.

Dabei rechnet Armin Schulz nicht damit, dass sein Staff gleich wieder im Abstiegskampf stecken wird. „Ich denke, dass es zwei, drei Mannschaften geben wird, die hinten drin stecken und zwei, drei, die vorne weg marschiere, wobei die HSG Bensheim/Auerbach III der High-Favorit auf den Titel ist. Dazwischen sehe ich uns. An einem guten Tag können wir sicherlich auch die High-Mannschaften ärgern, aber ich sehe uns eher im sicheren Mittelfeld“, will der Übungsleiter die Messlatte nicht zu hoch hängen. „Aber für die ein oder andere Überraschung können wir schon intestine sein.“

Doch ausgerechnet zum Saisonstart fehlen der FSG Biblis/Gernsheim ein paar Spielerinnen, so dass gegen Roßdorf nur ein Zehner-Kader zur Verfügung stehen wird. „Wir werden aber dennoch das Beste daraus machen. Allerdings bekommen wir es mit einer eingespielten Mannschaft zu tun, die eher oben in der Tabelle erwartet werden kann“, warnt Schulz vor der SKG.

Der Coach selbst betreibt indes in dieser Runde ein Doppelspiel: Neben der FSG coacht er noch die SG Egelsbach II in der Männer-Bezirksliga A. „Das hat sich kurzfristig ergeben. Wir konnten es aber so organisieren, dass es keinerlei Überschneidungen bei den Spielen geben wird“, erklärt der Coach. Dabei kommt ihm entgegen, dass in der Frauen-A-Liga der TuS Zwingenberg II seine Mannschaft zurückgezogen hat, damit nur noch neun Groups im Wettbewerb sind und sich die Zahl der Spiele auf 16 reduziert hat. „Da passt das mit der Männermannschaft ganz intestine“, freut er sich auf die Herausforderung mit beiden Mannschaften, strahlt aber insbesondere vor dem Spiel am Sonntag gegen Roßdorf Vorfreude aus: „Jetzt gilt es erst mal, mit der FSG einen guten Saisonstart und dehinzulegen Spaß am Handball zurückzubringen.“ I

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